GENPFLEGE

Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege – Jetzt wird es bunt in der generalistischen Pflegeausbildung

Beitragsserien: Reform der Pflegeausbildung

Reform der Pflegeberufe – Neue Ausbildung für die Pflege vom Bundeskabinett beschlossen

Künftig soll eine einheitliche Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ übergreifende Qualifikationen vermitteln. Ziel ist, Menschen aller Altersgruppen gut pflegen zu können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant. Quelle: http://www.bmg.bund.de

Die einen begrüßen die Reform, die Süddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (SGKJ) schreibt „Gesetz ignoriert besondere Bedürfnisse von kranken Kindern“.

Allen Bedenken und Warnungen zum Trotz – das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für die geplante Pflegereform verabschiedet. Das umstrittene Gesetz, das die Zusammenlegung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege vorsieht, soll nun Ende Februar auch vom Bundesrat verabschiedet werden. Quelle: http://www.sgkj.de/aktuell/11-aktuell/75-gesetz-ignoriert-besondere-beduerfnisse-von-kranken-kindern

„Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege unterscheiden sich nicht etwa durch unterschiedliche Bildungsniveaus sondern durch ihre fachlichen Inhalte. Und genau hier werden wir durch die generalistische Pflegeausbildung einen großen Wissens- und Kompetenzverlust erleben.“, schreibt ein Kommentator im Tagesspiegel. Quelle http://www.tagesspiegel.de/politik/kabinett-beschliesst-umstrittene-reform-nur-noch-eine-ausbildung-fuer-alle-pflegeberufe/12820822.html

Einige glauben sogar das mit diesem geplanten Gesetz der bereits heute vielerorts bestehende Pflegenotstand massiv verschärft wird.

In einer Online Petition hat der SGKJ wurde um den Erhalt der Gesundheitsfachberufe  und den Erhalt des eigenständigen Berufsbildes der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ gekämpft.

Hier wurde ein Quorum mit 13824 Online-Mitzeichnern und 66502 Offline-Mitzeichnern erreicht und somit in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag verhandelt und erhält dadurch mehr Gewicht.

Über Kommentare zur Reform der Pflegeberufe würden wir uns freuen.

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